Empfehlungen

Hier findet ihr Bücher, die von uns mit fünf von fünf "Büchern" bewertet wurden und daher unbedingt lesenswert sind. Wieso diese Geschichten so toll, faszinierend, anrührend, fesselnd, spannend usw. usw. sind, das erfahrt ihr hier kurz und knapp. Für detaillierte Infos, schaut euch doch einfach die dazugehörige Rezension an ;)

********************************************

Romantisches und Herzergreifendes

Das Lächeln der Frauen (Nicolas Barreau)

Nicolas Barreau ist ein Schriftsteller mit Suchtfaktor. Er schreibt wunderbar beflügelt und ansprechend, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Die Geschichte um Aurélie und André ist romantisch und wahnsinnig amüsant gleichermaßen. Man findet hier keinen Herzschmerz oder Kitsch, dafür aber charmante Charaktere und ein Verwirrspiel, das in der Welt des Buches angesiedelt ist. Für alle Frankreich- und Franzosenliebhaber und alle, die es werden wollen, ein absolutes Muss!

Zur ausführlichen Rezension geht es HIER.

Ausgerechnet du und ich (Ayisha Malik)


Maliks erster Roman ist gleich ein absoluter Volltreffer: er strotzt vor Witz und Scharfsinn, sodass man entweder lachen muss oder ins Grübeln gerät - auch wenn es "nur" ein Liebesroman ist. Im Fokus steht das Dating-Leben von (modernen) Muslimen im multikulturellen London, speziell der jungen Lektorin Sofia Khan, welche mich durch ihren unglaublichen Facettenreichtum und ihre Authentizität bezaubert hat. ich habe mich selten so köstlich amüsiert und so sehr mitgefiebert wie beim Lesen dieser Geschichte.

Zur ausführlichen Rezension geht es HIER.

 Die Allee der verbotenen Fragen (Antonia Michaelis)

Obwohl Akelei quer durch Deutschland ihrer verloren geglaubten großen Liebe hinterherjagt, ist Die Allee der verbotenen Fragen kein klassischer, reiner Liebesroman. Die Geschichte entpuppt sich als viel verworrener und spannender, als der Klappentext zunächst vermuten lässt. Antonia Michaelis ködert den Leser mit der geschickten verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart. Man erhält immer nur einzelne Puzzleteile, die man zusammensetzen muss. Die Geheimnisse, die dabei ans Licht kommen, haben mich schier überrascht und die Spannung immer weiter gesteigert. Es ist also kein vor Kitsch und Romantik strotzender Liebesroman, dafür aber eine mitreißend erzählte Geschichte um zwei Liebende, an deren Gefühlen füreinander man nicht zweifeln kann.

Zur ausführlichen Rezension geht es HIER

Ein Bild von dir (Jojo Moyes)

Wer Romantik und große Gefühle liebt, dabei aber auf jeglichen Kitsch gerne verzichten möchte, dem empfehle ich Jojo Moyes' vierten und meiner Meinung nach besten Roman Ein Bild von dir. Dieser war eines jener Bücher, die ich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte und wollte. Als Leser reist man in die Vergangenheit, fiebert an der Seite von Sophie mit, die während des Ersten Weltkriegs ums Überleben kämpft und sehnlich auf die Rückkehr ihres Mannes wartet, nimmt die trauernde Liv an die Hand, deren Ehemann zu früh verstarb und drückt ihr die Daumen, dass sie ein neues Leben beginnen kann - zusammen mit dem Andenken an Sophie und einem Gemälde von ihr, das Liv alles bedeutet. Teilweise melancholisch, bildgewaltig und absolut fesselnd - das ideale Buch, um alles um sich herum zu vergessen.

Zur ausführlichen Rezension geht es HIER 

Ein ganzes halbes Jahr (Jojo Moyes) 

Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einer jungen Frau, die sich im Leben neu orientieren muss, und einem schwerstbehinderten Mann ohne jeden Lebensmut erzählt Jojo Moyes in ihrem einfach fantastischen Debütroman. Dabei erzählt sie auf so einfühlsame und fesselnde Art und Weise, dass man das Buch nur schwerlich aus der Hand legen kann. Beim Lesen schwankt man zwischen Begeisterung, Freude, Trauer und Wehmut - und manchmal bleibt ein bitterer Beigeschmack. Definitiv ein Buch, das man gelesen haben sollte, denn trotz des prikären Themas kommt es gänzlich ohne den moralischen Fingerzeig aus. Einfach wunderbar und zum Träumen.

Zur ausführlichen Rezension geht es HIER 

 Der Tag, als wir die Erde drehten (Valérie Tong Cuong)

  Auf nur wenigen Seiten hat es Valérie Tong Cuong geschafft, vier Menschen und vier Schicksale eindringlich zu vermitteln und deren Lebenswege miteinander zu verknüpfen. Jeder einzelne der Charaktere weiß den Leser für sich einzunehmen: sei es die überforderte Marylou, die schüchterne Prudence, Tom, der durch seine Liebe zu der kühlen Libby leidet, oder Albert, der innerhalb kürzester Zeit mehrfach heftig Schlucken muss. Tong Cuong bringt einen diese Vier sehr nahe und führt den Leser leichtfüßig durch das Geschehen. Wirklich zauberhaft. Zur ausführlichen Rezension geht es HIER.

 

 

Humorvolles und Skurriles

 

Umweg nach Hause (Jonathan Evison)

 

Das Buch habe ich bei einer Leserunde auf LovelyBooks.de gewonnen und dachte: Na gut, schauen wir mal. Aber ich kann euch sagen: Es lohnt sich. Die Geschichte über den gescheiterten Ben, der einfach nicht mit seiner Vergangenheit abschließen kann, und den schwerstbehinderten Jugendlichen Trev steckt voller Überraschungen, absurder Begebenheiten und gelungener Situationskomik. Ein Roadtrip zurück ins Leben, der erheitert und zugleich berührt. Wer für ein paar Stunden abtauchen und dabei bestens unterhalten werden möchte, dem sei Umweg nach Hause wärmstens empfohlen. 

Zur auführlichen Rezension geht es HIER 

 Dystopien und Science Fiction - weit in der Zukunft

 

Ugly - Verlier nicht dein Gesicht (Scott Westerfield)

 

Vor allem in letzter Zeit sind Dystopien im Bereich der Jugendbücher beinahe Mainstream geworden, der nicht mehr wirklich überrascht. Ugly - Verlier nicht dein Gesicht ist in der Originalausgabe bereits 2005 erschienen und damit noch völlig unbelastet vom aktuellen Hype. Das spiegelt sich auch in der beeindruckenden Story wieder - eine Geschichte rundum um einen völlig irrationalen Schönheitswahn, den die Regierung eines Landes in der Zukunft dazu nutzt, um die Untertanen zu kontrollieren. Westerfields Roman ist so schockierend, so pur und absolut einfallsreich, dass er für mich beinahe zu einem Must-Have geworden ist. Wer Dystopien liebt und nicht auf den aktuell fahrenden Zug aufspringen möchte, für den lohnt sich Ugly wirklich. Ihr werdet überrascht sein!

Zur ausführlichen Rezension geht es HIER

  Jugendromane

Die Digby-Reihe (Stephanie Tromly)

Stephanie Tromly hat mit der Digby-Reihe (bisher sind Digby #01 und Digby #02) erschienen, ein großartiges Debüt hingelegt. Ihre Werke haben einfach alles, was mein Leserherz begehrt: einen aufgeweckten, spritzigen, spannenden Schreibstil, Charaktere, die mir trotz ihrer Dresitigkeit oder Unkonventionalität mit jeder Seite mehr ans Herz wachsen, sowie eine fesselnde Handlung. Letztere begründet sich vor allem darauf, dass es nicht "nur" ein Coming-of-Age-Roman ist, sondern darin Krimi-Elemente eingebunden sind. Mystery, Teenageralltag und Liebesprobleme verbinden sich hier zu einer absolut lesenswerten Geschichte.

Zur ausführlichen Rezension zu Digby #01 geht es HIER.

Zur ausführlichen Rezension zu Digby #02 geht es HIER.

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen